Sorgfältige Anlageberatung auch bei guter Ausbildung

Montag den 6.08.2012

Wer ein Hochschulstudium erfolgreich hinter sich gebracht hat, der muss nicht zwangsläufig weit reichende Kenntnisse in Gelddingen haben. Folge: Ein Anlageberater muss Akademiker genauso detailgetreu informieren wie andere Kunden, die vielleicht nach einem Haupt- oder Realschulabschluss eine Lehre absolviert haben. Der „Experte“ darf demnach nicht unterstellen, dass ein Akademiker bereits ein solides Grundwissen in Gelddingen hat, so dass eine oberflächliche Beratung genügt. Diese Einschätzung resultiert aus einer Entscheidung vom Oberlandesgericht (OLG) Hamburg unter dem Aktenzeichen 1 U 78/05. Zu einer sachgerechten Anlageberatung gehöre es auch, den akademischen Kunden über die Gefahr eines Totalverlustes beim empfohlenen Investment aufzuklären.