Private Altersvorsorge optimieren mit einer Einmalanlage?

Montag den 19.08.2013

Der Weg in die Altersarmut ist für viele Bürger in Deutschland bereits vorgezeichnet. Vor allem der Niedriglohnsektor wird in den kommenden Jahren und vor allem Jahrzehnten für eine deutliche Verschärfung der Lage bei der Rente sorgen, aber auch Ausfallzeiten durch Krankheiten und Arbeitslosigkeiten werden ihr Übriges tun. Damit wird der Bereich Private Altersvorsorge immer wichtiger, für jeden Arbeitnehmer und nicht nur für einige wenige. Doch wie kann man seine eigene Vorsorge für den Ruhestand am besten optimieren, ohne dabei zu viel an Kosten zahlen zu müssen? Dies ist die Frage, die sich viele Arbeitnehmer wie auch Selbständige stellen. Eine Möglichkeit könnte dabei die Einmalanlage sein.

Dabei wird ein einmaliger Betrag eingezahlt, der später in monatlichen Beträgen als Rente ausgezahlt wird. Dies hat den Vorteil, dass anfallende Kosten für die private Altersvorsorge bereits zu Beginn abgezogen werden können und nicht im Laufe der Ansparphase immer wieder teilweise anfallen. Wie hoch dieser Betrag ist, hängt von den eigenen Wünschen ab hinsichtlich der späteren Rente, von den eigenen Bedürfnissen, aber auch von den verschiedenen Angeboten der jeweiligen Anbieter.

Eine Einmalanlage als private Altersvorsorge lohnt sich deshalb auch nur dann, wenn der einzuzahlende Betrag hoch genug ist, um zumindest einen guten monatlichen Zusatzertrag zur gesetzlichen Rente  zu bringen. Zudem sollte noch vor Vertragsabschluss darauf geachtet werden, wie hoch die Steuern sind, die in der Auszahlungsphase der Privatrente anfallen. All dies sollte möglichst in die Berechnungen und in die eigenen Planungen mit einbezogen werden, um am Ende nicht doch noch von seiner eigenen Altersvorsorge enttäuscht zu werden.

Nicht immer lohnt sich eine solche Einmalanlage jedoch, vor dem Abschluss eines solches Vertrages für die private Altersvorsorge sollte deshalb auch mit Verträgen verglichen werden, bei denen die Einzahlung nicht auf einmal und damit in einem Betrag erfolgt, sondern in monatlichen Beträgen. Wichtig sollte ja immer sein, was am Ende als monatliche Rente dabei rauskommt, und dies kann je nach Vertrag mehr oder weniger sein.
Eine Einmalanlage nicht möglich ist indes bei der privaten Altersvorsorge, die staatlich gefördert wird, bei der Riester Rente. Hier wird die Förderung nur gewährt, wenn jährlich mindestens 60 Euro eingezahlt werden, die Höhe der Förderungssumme ist dabei abhängig vom Bruttoeinkommen und der Summe der Einzahlung auf den Riester-Renten Vertrag binnen eines Jahres.

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