Ferienimmobilien als Kapitalanlage? Die niedrigen Bauzinsen machen es möglich!

Donnerstag den 29.05.2014

Immobilie als AltersvorsorgeDie Zinsen für Baufinanzierungen sind bereits seit Jahren niedrig, und so langsam aber sicher ist der Markt an Immobilien und an Baugrundstücken leergefegt. Oder aber so teuer, dass diese Variante mit einem normalen Einkommen mittlerweile einfach nicht mehr zu stemmen ist. Doch wie sieht es mit einer Alternative zum Eigenheim aus, einer Ferienimmobilie als Kapitalanlage und Altersvorsorge? Auch hier greifen natürlich die niedrigen Bauzinsen und machen diese Möglichkeit natürlich immer interessanter für Verbraucher, die neben dem Eigenheim in eine Immobilie investieren und damit etwas für ihr Alter tun wollen. Oder aber die kein eigenes Heim benötigen, weil sie in ihrer Stadtwohnung bleiben wollen oder müssen, aber dennoch ihr Geld in einer Immobilie anlegen möchten.

Ferienimmobilie im Inland oder im Ausland?

Bei der Suche nach einer geeigneten und vor allem bezahlbaren Ferienimmobilie blicken viele Bundesbürger längst nicht mehr nur ins Inland, sondern weit über die Grenzen hinaus. Gerade durch die Eurokrise gibt es vor allem in den verschuldeten Euro-Staaten mitunter das eine oder andere Schnäppchen zu machen.

Doch vor dem Kauf einer solchen Ferienimmobilie im Ausland sollte man sich eines bewusst sein: Je nach Land können die bürokratischen Hindernisse wie auch die Gesetze sehr unterschiedlich sein. Dies bedeutet, dass sich das deutsche Kaufrecht und / oder Baurecht in diesem Bereich möglicherweise völlig von dem des Auslands unterscheidet und Verbraucher, die hier entsprechende Kenntnisse habe, in einem anderen Land damit möglicherweise ganz untergehen.

Die besten Bauzinsen im Vergleich 

Dies hat sich auch immer wieder in Spanien gezeigt, wo sowohl Otto Normalverbraucher wie auch Promis einfach wild das Bauen begonnen haben in dem Glauben, in dem südeuropäischen Land wären die Baugesetze viel laxer als in Deutschland. Das bittere Ende vom Lied kam dann, als das Eigenheim oder die Ferienimmobilie ganz oder zumindest teilweise wieder abgerissen werden musste.
Deshalb ist es wichtig, sich vor dem Kauf oder dem Bau gründlich über die Bedingungen in dem jeweiligen Land zu informieren. Denn was nützt ein günstiger Baukredit in Deutschland, wenn man am Ende das ganze Ding wieder abreißen muss – und die Baufinanzierung trotzdem weiter abstottern muss.

Vorsicht vor dubiosen Angeboten!

Der Kauf von Ferienimmobilien im Ausland kann jedoch leider auch die eine oder andere böse Überraschung mit sich bringen. In den vergangenen Jahren wie auch bereits Jahrzehnten, sind kaufwillige Bundesbürger immer wieder auf dubiose Angebote für Ferienimmobilien hereingefallen.
Dabei sollten sie sich oft an dem Bau einer Feriensiedlung beteiligen oder aber eine Immobilie dort kaufen und das eine und andere Mal stellte sich dabei heraus, dass es die Siedlung bzw. die Ferienimmobilien gar nicht gab. Oder aber das Ganze Bauruinen waren, und damit keinen Pfifferling wert.

Vorsicht vor Betrügern und dubiosen Angeboten! Was Sie wissen sollten… 

Für so einige der Käufer hat dies dann das finanzielle Aus bedeutet, wenn sie ihr Geld in solche Schrottimmobilien oder im schlimmsten Falle sogar gar nicht vorhandene Ferienimmobilien gesteckt haben. Ihre aufgenommenen Baukredite bzw. Immobilienfinanzierungen mussten sie trotzdem abstottern, und hatten davon im Gegenzug gar nichts. So manchen hat es dabei in die Pleite reingerissen, weil das Geld weg war und zugleich auch noch das, was es im Gegenzug für das Geld hätte geben sollen, eine Ferienimmobilie im Ausland.

Ferienimmobilie nicht um jeden Preis!

Dies bedeutet, vor dem Kauf einer Ferienimmobilie, sei es nun im Inland oder sei es im Ausland, genau hinzusehen und nicht gleich beim erstbesten Angebot zuzugreifen, so verlockend und günstig es auch erscheinen mag.

Natürlich bedeutet günstig nicht immer auch gleich billig, durch das in den letzten Jahren deutlich gestiegene Interesse an Immobilien und auch an Ferienimmobilien, sei es im Inland oder aber im Ausland, wird die Zahl der wirklich guten und zugleich auch bezahlbaren Angebote zunehmend geringer.

Zudem ist es wichtig, darauf zu achten, falls man die Immobilie dann auch vermieten möchte, ob dies überhaupt möglich bzw. dies vom jeweiligen Gesetzgeber überhaupt erlaubt ist. Einfach so ein Haus irgendwo zu kaufen und dies dann ohne rechtliche Grundlage zu vermieten mag zwar irgendwie verlockend scheinen, ganz so einfach sieht die Sache dann aber doch nicht aus. Auch nicht in den den Schuldenstaaten der Euro-Zone, selbst wenn dort derzeit Immobilien und Ferienimmobilien günstig zu haben sind.

Die Immobilie als Sicherheit für die Finanzierung?

Bei einem Immobilienkauf im Inland stellt sich diese Frage meist nicht. Die Banken vergeben Baufinanzierungen und Immobilienkredite normalerweise nur dann, wenn zugleich die zu kaufende bzw. zu bauende Immobilie sowie das dazugehörende Grundstück als Sicherheit dienen können.

Wenn es sich bei der zu kaufenden Immobilie um eine Ferienimmobilie im Ausland handelt, kann dies mitunter schwieriger sein. Hierbei kommt es darauf an, wie die Rechtslage im jeweiligen Land ist und ob die Bank zudem bereit ist, die Auslandsimmobilie als Sicherheit für den Kredit zu akzeptieren.

Investition in Immobilien bedeuten Altersvorsorge und Mietfreiheit 

Dies bedeutet oftmals, dass die Kreditnehmer möglicherweise einiges an Verhandlungsgeschick mitbringen müssen, damit sie auch die gewünschte Finanzierung für die im Ausland befindliche Ferienimmobilie erhalten. Unmöglich ist dies jedoch nicht, aber ob es letztlich zur Vergabe eines Baukredits oder einer Immobilienfinanzierung dafür kommt, wird manchmal vielleicht einfach auch mit dem Glück zusammenhängen, den richtigen Kreditberater bzw. den richtigen Baufinanzierer gefunden zu haben.

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