Bei Aktienanlagen auch auf die Dividenden achten

Montag den 19.08.2013

Geldanlage ist im Jahr 2013 ein vielleicht größeres Thema als je zuvor. Die breite Masse will Geld anlegen und dabei auch eine Rendite erhalten. Bei vielen Spareinlagen ist dies nicht mehr möglich, oder geht nur zu Lasten der Sicherheit. Wer indes einen wirklichen Ertrag für seine Anlage haben möchte, muss umdenken, und viele Anleger haben sich deshalb in den letzten Monaten gegen sichere Anlagearten und für die Anlage in Aktien und Wertpapiere entschieden. Angesichts des neuerlichen Börsenbooms ist dies nur allzu verständlich. Doch bei der Auswahl der Aktien, die gekauft werden, könnte die Auswahl nicht nur auf die treffen, die in den vergangenen Monaten und Jahren einen guten Kursanstieg hatten – sondern auch die Dividenden könnten dabei eine Rolle spielen.

Nicht jede Aktiengesellschaft zahlt ihren Aktionären auch eine Dividende aus. Dies hängt von verschiedenen Faktoren ab. Doch für das vergangene Geschäftsjahr 2012 ergaben Berechnungen eine neue Rekordsumme an Dividenden, die Anleger durchaus nicht kalt lassen dürften.

Denn: die Dividendenerträge, die von den Unternehmen ausgeschüttet werden, können ja nach Anzahl der gehaltenen Aktien einen durchaus sehr schönen Ertrag bedeuten, der ein zusätzliches Einkommen darstellen kann – oder wiederum in weitere Aktienanlage investiert werden kann. Gerade die im DAX gelisteten Konzerne haben sich hier auf 2013 nicht lumpen lassen und zum Teil kräftig in die Taschen gegriffen und entsprechend hohe Dividenden an ihre Aktionäre ausgezahlt. Dies hat zwei Gründe: zum einen den Anteilseigner an dem eigenen Unternehmenserfolg teilhaben zu lassen, auf der einen Seite den Aktionär auch wohlwollend zu halten, gerade wenn es um künftige Unternehmensentscheidungen geht.

Je höher die Dividende ist, desto attraktiver kann eine Aktie mitunter sein, neben diesem Zusatzbonbon sollte jedoch vor dem Einstieg in die Aktienanlage auch darauf geachtet werden, wie sich ein Wertpapier über den Verlauf der letzten Monate und Jahre entwickelt hat. Anleger, die konservativ anlegen möchten, werden hier vor allem Stabilität suchen, risikobewusstere Anleger eher auf andere Faktoren achten denn die Wertentwicklung bzw. Wertstabilität eines Wertpapiers.

Wer zum ersten Mal in Aktien anlegen möchte, der sollte sich als Erstes einen guten und günstigen Broker suchen, möglich ist dies unter anderem mit einem Broker-Vergleich. Dabei gibt es mehrere Faktoren, die in die Suche einfließen sollte, nicht nur die reinen Kosten für das Depot, sondern unter anderem die Orderkosten. Unser Depotrechner hilft Ihnen bei der Berechnung und dem Vergleich dieser Kosten. Darüber hinaus empfiehlt es sich vor allem für Börseneinsteiger, nicht auf Einzelwerte sondern auf Fonds zu setzen. Wer regelmäßig sparen will, macht das dann am besten mit einem Fondssparplan.

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