Niedrige Zinsen in Deutschland – Geld im Ausland anlegen?

Dienstag den 23.07.2013

Die Zinsen in Deutschland sind niedrig, und viele Sparer stehen vor der Frage, ob es nicht vielleicht besser wäre, das eigene Geld im Ausland anzulegen, um vielleicht eine höhere Rendite zu erhalten. Doch ist es wirklich immer so einfach, oder lauern da nicht gar Fallstricke, die vor lauter Wunsch nach Rendite übersehen werden könnten?

Tatsache ist: es gibt eine gesetzliche Einlagensicherung. Diese gilt in Deutschland und sichert bis zu 100.000 Euro je Kunde ab. Doch diese Einlagensicherung per Gesetz gilt auch über unsere Ländergrenzen hinaus und in allen Ländern, die zur Europäischen Union gehören. Das bedeutet, wenn eine Bank außerhalb Deutschlands und innerhalb der EU eine besser verzinste Sparmöglichkeit bietet, die unter die Einlagensicherung fällt, ist diese auch abgesichert bis zur genannten Sicherungssumme.

Außerhalb der Europäischen Union bietet beispielsweise auch Norwegen eine solche Einlagensicherung, die jedoch deutlich höher liegt als die Einlagensicherung für die Länder der EU. In Norwegen sind Kunden mit 2 Millionen Norwegische Kronen abgesichert, dies entspricht etwa 267.000 Euro. Ein entsprechendes Fremdwährungskonto können Anleger bei fast jedem Online-Broker oder auch ihrer Hausbank eröffnen. Dabei sollten sie jedoch beachten, dass bei in Deutschland geführten Konten die gesetzliche Einlagensicherung nur für EU-Währungen gilt – wie auch in unserem Ratgeber zur Einlagensicherung bei Fremdwährungskonten zu lesen ist. Bei Binären Optionen gilt dasselbe: dort sollten Anleger unbedingt darauf achten, in welchem Land die Bank ihren Sitz hat, welche die Kundengelder verwaltet.

Da die Absicherung der Spareinlagen in der ganzen EU gleich ist, stellt dies einen großen Vorteil für Sparer dar, die außerhalb von Deutschland ein Tagesgeldkonto eröffnen oder ihr Geld als Festgeld anlegen möchten. Denn gerade aus Lettland sticht derzeit eine Bank beim Festgeld ganz besonders hervor, die AS Privatbank.

Bei dieser Bank gibt es derzeit die mit Abstand höchsten Zinsen für Festgeldkonten, allein die 2,50 Prozent p.a. für die Laufzeit von einem Jahr sprechen dabei für sich. Für die Laufzeit von zwei Jahren gibt es 3,00 Prozent p.a. und für die Laufzeit von drei Jahren sogar phantastische 3,50 Prozent p.a., dies ist fast das Doppelte der derzeitigen Inflationsrate in Deutschland (= 1,80 Prozent im Juni 2013).

Da Lettland zudem ab 1. Januar 2014 zur Euro-Zone gehört, wird der Zahlungsverkehr zwischen dem Land und Deutschland auch noch vereinfacht und es wird noch einfacher und schneller, die Zinserträge und den Sparbetrag nach Ablauf der Anlagedauer auf dem eigenen Girokonto in Deutschland zu erhalten. Mehr Informationen über das Festgeld der AS Privatbank erhalten Sie zum Beispiel im Vergleich des Fachportals Festgeld-Vergleich.com.