Bei der Geldanlage macht es die Mischung!

Donnerstag den 18.07.2013

Immer wieder hören und lesen wir sie, die Nachrichten, dass ein Prominenter sein ganzes Vermögen auf einen Schlag verloren hat und Privatinsolvenz anmelden muss, weil plötzlich statt eines Vermögens nur noch Millionenschulden vorhanden sind. Vor allem beim Investieren in so genannte Schrottimmobilien haben sich viele vertan und viel Geld gesetzt auf eine vermeintlich hohe Rendite und dann alles verloren und nur eine Haufen Schulden zurückbekommen. Doch wer klug ist, der lässt sich nicht nur auf eine Anlageart ein, sondern mischt seine Geldanlage gut und sieht zudem nicht nur die vermeintlich hohe Rendite, sondern hinterfragt auch das Risiko von Anlageformen, die einen auf den ersten Blick hohen Ertrag zu bringen scheinen.

Eine gute Mischung bei der Geldanlage ist deshalb wichtig, um auf der einen Seite das Risiko streuen zu können und auf der anderen Seite eben nicht alles zu verlieren, wenn man bei einer Anlageart kein gutes Händchen und den falschen Riecher hatte. Dazu gehört es übrigens auch, sich nicht die falschen Berater zu suchen und sich bei vermeintlich hochrentablen Anlagen nicht drängen zu lassen. Nehmen Sie sich die Zeit, die Sie benötigen, um über die Angebote nachzudenken, die Ihnen über den Weg laufen. Schließlich ist es nicht das Geld ihres Finanzberaters oder des Bankangestellten, der Ihnen etwas verkaufen will, wofür er dann Provision kassiert – sondern es ist Ihr Geld. Sie allein tragen das Risiko, und Sie allein sollten deshalb auch die Zeit haben, in Ruhe nachzudenken, verschiedene Anlagearten zu prüfen, die verschiedenen Risiken abzuwägen. Und: ein Teil des anzulegenden Geldes sollte möglichst immer auch auf sichere Anlagearten gesetzt werden wie Tagesgeld oder wie Festgeld, damit im Ernstfall zumindest der dort angelegte Betrag nicht verloren geht.

Das bedeutet: Geld sollte, egal ob es sich um große oder kleine Beträge handelt, möglichst aufgeteilt werden. Alles auf eine Karte zu setzen birgt sonst entweder ein zu hohes Risiko in sich, auf der anderen Seite bringen aber nur sichere Anlagearten derzeit recht wenig Rendite durch die Niedrigzinsphase, die wir gegenwärtig immer noch durchlaufen. Deshalb ist es bei der Geldanlage wichtig, dass eine Streuung erfolgt. Geld, an das man gegebenenfalls schnell ranmüsste, wenn finanzielle Engpässe da sind, sollte auf ein Tagesgeldkonto kommen. Anlagen, die in ein, zwei oder drei Jahren erst benötigt werden, sollten als Festgeld anlegt werden, beispielsweise für das Ansparen von Eigenkapital für die Baufinanzierung. Geld, das weder kurzfristig noch mittelfristig benötigt wird, kann in verschiedene Sachanlagen wie Aktien, Aktienfonds, Immobilien und Rohstoffe investiert werden. Allesamt Anlagearten, für die Anleger oftmals einen langen Atem benötigen. Und wer dann noch Geld übrig hat, das er auch mit hohem Risiko anlegen kann, der kann sich verschiedene Risikoanlagen suchen, bei denen alles möglich ist, von einer hohen Rendite wie auch einem hohen Verlust – so etwa Binäre Optionen oder Devisenfonds.

Die passende aus rund 50 Geldanlagen wählen

Wenn Sie sich bei der Wahl der passenden Geldanlage nicht sicher sind, hilft der nachfolgende Vergleich von rund 50 Angeboten, den wir Ihnen zusammen mit unserem Partner, der Finanzen.de AG, anbieten: