US Dollar 2013 im Siegesrausch

Freitag den 17.05.2013

Auch wenn die Probleme in den USA längst nicht überwunden sind und die US-Wirtschaft wohl vorerst auch weiterhin zu kämpfen haben wird, so ist doch der US Dollar bislang der große Sieger in 2013.

So hat der Dollar sowohl gegenüber dem Euro, dem Japanischen Yen, dem Britischen Pfund wie auch dem Schweizer Franken, dem Südafrikanischen Rand und dem Koreanischen Won zunehmen dürfen. Wer mittels Forex oder über einen Binäre Optionen Broker auf den USD gegenüber diesen genannten Währungen gesetzt hat, der durfte sich im laufenden Jahr um mal mehr mal weniger deutlich hohe Gewinne freuen.

Gegenüber dem Euro hat der US Dollar 2013 immerhin 2,5 Prozent gewinnen können, wie die "Welt" heute schreibt. Dem Koreanischen Won gegenüber stieg der Wert des USD um 4,9 Prozent. Auch der Schweizer Franken konnte in diesem Jahr dem US Dollar gegenüber noch nicht punkten und verlor mit 5,8 Prozent sogar mehr als das Doppelte verglichen mit den Euro, obwohl der Franken bereits seit einiger ganzen Weile eine Währungsparität zur Gemeinschaftswährung hält. Ein Prozent mehr als zum CHF konnte der US Dollar gegenüber dem Britischen Pfund gutmachen im laufenden Jahr und gewann gegenüber dem Pfund 6,8 Prozent im bisherigen Jahresverlauf 2013.

Richtig stark stieg der USD jedoch gegenüber dem Südafrikanischen Rand und dem Japanischen Yen. Während der US Dollar gegenüber dem Rand um 10,1 Prozent triumphieren konnte, stieg der Wert des Dollar gegenüber dem Yen sogar um 18,1 Prozent in 2013. Hier zeigt sich deutlich, wie sehr die Geldschwemme der japanischen Notenbank zwar die Aktienkurse und die Wirtschaft antreibt, die Währung selbst aber binnen weniger Monate in Knie gezwungen hat.

Ob die Wertentwicklung des US Dollar in diesem Jahr weiter so erfolgreich verlaufen wird, wird sich zeigen müssen. In seiner zweiten Amtszeit kämpft US-Präsident Barack Obama gleich an mehreren Baustellen, zudem mehren sich die Stimmen, dass die US-Notenbank Federal Reserve möglicherweise bald die Politik des billigen Geldes beenden könnte. Im schlimmsten Falle könnte dies zu Lasten des USD gehen, im besten Falle aber diesen sogar noch mehr stärken.