Fremdwährungsanlagen

Nicht nur währende der Euro-Krise hat sich gezeigt, dass gezielte Anlagen in Fremdwährung durchaus attraktiv sein können. Die Investitionen in Währungen der führenden Volkswirtschaften sorgen für eine breitere Streuung des eigenen Portfolios. Die meisten Anleger gestalten ihre Portfolios im Hinblick auf die Assetklassen, ohne jedoch dabei die Währung der einzelnen Assets zu berücksichtigen.

Aktuelle Empfehlungen:
Stand: 24.10.2017
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IKB Festgeld Festgeld in US-Dollar der IKB mit bis zu 2,60% Zinsen – Mindesteinlage ist Gegenwert von 5.000 EUR in USD – Anlagesumme unbegrenzt Weiter »
BN Bank Festgeld 12-monatiges Festgeld bei der BN Bank mit bis zu 1,50% Zinsen – Mindesteinlage ist Gegenwert von 10.000 EUR in NOK – Anlagen bis Gegenwert von 220.000 EUR in NOK möglich Weiter »
IKB Festgeld Tagesgeld in US-Dollar der IKB mit 0,70% Zinsen – Mindesteinlage ist Gegenwert von 5.000 EUR in 5.000 USD – Anlagesumme unbegrenzt Weiter »
Fibank Fremdwährungsfestgeld 12-monatiges Fremdwährungsfestgeld der Fibank mit 0,35% Zinsen – Mindesteinlage ist Gegenwert von 10.000 EUR in Bulgarischen Lew – Anlagen bis Gegenwert von 100.000 EUR in BGN möglich Weiter »
logo-volksbank-luebeck Bis zu 19 Währungen mit nur einem Konto nutzen – Mindesteinlage von 10.000 EUR – Anlagesumme unbegrenzt Weiter »

Anleger bevorzugen eigene Anlageformen in der eigenen Währung

Die meisten Portfolios deutscher Anleger bestehen zu hundert Prozent aus Assetklassen, die in Euro notieren. Natürlich gehört der Euro zu den stabilsten Währungen weltweit. Doch die Eurokrise hat gezeigt, dass auch der Euro anfällig sein kann. Bei einer Währungsabwertung gewinnen andere stärkere Währungen automatisch an Wert. Diese Schwankungen der Devisenkurse können Anleger ausnutzen und somit der indirekten Geldentwertung entgegen wirken. Für die Entwicklung einer Währung ist der Zustand der jeweiligen Volkswirtschaft verantwortlich beziehungsweise ausschlaggebend. Da der Euro mehrere Volkswirtschaften vereint, kann eine Kettenreaktion, wie sie bei den PIIGS-Staaten zu befürchten war, zur Euro-Schwächung führen – und dies trotz der guten konjunkturellen Daten in Deutschland und Frankreich.

Welche Vor- und Nachteile bieten Fremdwährungsanlagen?

Den Vor- und Nachteilen der verschiedenen Fremdwährungsanlagen widmen sich unsere folgenden Ratgeber:

Vorteile von Fremdwährungsanlagen »

Nachteile von Fremdwährungsanlagen »

Welche Möglichkeiten gibt es, in Fremdwährungen zu investieren?

Fremdwährungskonten

Fremdwährungskonten sind im Grunde nichts anderes als Sparkonten, die in einer fremden Währung geführt werden. Je nach Bank sind dabei unterschiedliche Fremdwährungen möglich und es gibt unterschiedlich hohe Zinsen. Einen genaueren Überblick über Gebühren und Zinsen von Fremdwährungskonten sowie deren Chancen und Risiken bietet unser folgender Ratgeber:

Fremdwährungskonten »

Währungszertifikate

Mit Währungszertifikaten kann ein Anleger auf eine fallende oder steigende Notierung einer Währung setzen. Die meisten Zertifikate beziehen sich auf Währungen der führenden Volkswirtschaften wie den USA, der Schweiz, Japan und England. Es besteht aber auch die Möglichkeit, auf Schwellenländer zu setzen. Gerade die Währungen der Schwellenländer BRIC haben in den vergangenen Jahren eine starke Entwicklung verzeichnet.

Dank der aufstrebenden Konjunktur und der gesunden Haushaltssituation gewinnen Schwellenländer immer mehr an Bedeutung und erweisen sich trotz der hohen Volatilität als sicherer Hafen in Krisenzeiten. Seit dem Ausbruch der Euro-Krise wurden immer mehr Zertifikate aufgelegt, die die Möglichkeit der Absicherung gegen den schwachen Euro bieten. Dabei besteht die Möglichkeit, nicht nur auf eine bestimmte Währung zu setzen, sondern an einem Währungskorb zu partizipieren.

Risikofreudigere Anleger können mit Hebelprodukten auf bestimmte Entwicklungen wetten und somit die Rendite des Portfolios steigern. Der Vorteil der Zertifikate liegt unter anderem darin, dass sie die Entwicklung mehrerer Währungen bündeln können und somit in sich diversifiziert sind.

Devisenfonds

Bei einem Devisenfonds besteht der Vorteil gegenüber einem Währungszertifikat darin, dass die Zusammensetzung des Fonds vom Fondsmanager flexibel gestaltet werden kann, während bei einem Währungszertifikat die Anteile des Währungskorbs, an dem der Anleger partizipiert, fix sind. Der Fondsmanager kann somit auf die aktuellen Marktentwicklungen reagieren und seine Strategie den Marktereignissen anpassen. Ein blindes Nachbilden einer Währungsbenchmark wird hier vermieden. Der Anleger ist aber auf das gute Händchen des Fondsmanagers angewiesen. Es wird empfohlen, nur in die Devisenfonds zu investieren, die schon länger am Markt agieren und mit ihrer Performance auch in schwierigen Zeiten überzeugen konnten. Dies spricht für den Fondsmanager, der übrigens oft namentlich im Verkaufsprospekt aufgeführt wird. Weitere Informationen zu Devisenfonds haben wir hier für Sie zusammengestellt:

Devisenfonds »

Währungs-ETCs und -ETFs

Währungs-ETCs und -ETFs sind passive Devisenfonds. ETC steht dabei für Exchange Traded Currency (börsengehandelte Währungsfonds) und ETF für Exchange Traded Funds (börsengehandelte Indexfonds). Bei ihnen betreibt kein Fondsmanagement die Auswahl der einzelnen Assets, sondern es wird ein dem ETF zugrunde liegender Index nachgebildet bzw. bei ETCs ein Währungspaar gehandelt. Der Vorteil von Währungs-ETCs liegt in ihren niedrigen laufenden Kosten. Während bei aktiv gemanagten Fonds die jährlichen Gesamtkosten (TER) schnell bei 2 – 3 % liegen, ist die Kostenquote bei ETCs mit 0,2 – 0,5 % deutlich niedriger. Auch hierzu haben wir Ihnen weiterführende Informationen zusammengestellt:

Währungs-ETCs und -ETFs »

Fremdwährungsanleihen

Fremdwährungsanleihen sind variabel- oder festverzinsliche Wertpapiere in einer fremden Währung. Sie können von Unternehmen, Banken oder (Bundes-)Staaten herausgegeben werden. Sie funktionieren wie gewöhnliche Anleihen, werden also zum Kurs von 100 % begeben, haben eine feste Laufzeit und einen Zinskupon. Bis zum Ende der Laufzeit können sie an der Börse gehandelt werden, wobei der Kurs schwanken kann, und zum Ende der Laufzeit werden sie vom Emittenten zum Kurs von 100 % zurückgenommen. Ihre genaue Funktionsweise erläutern wir Ihnen hier:

Fremdwährungsanleihen »

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