Strategien für den Handel mit binären Optionen

Um es gleich vorweg zu sagen: die beste Strategie für den Handel mit binären Optionen ist es zuallererst, sich gründlich zu informieren und sich die wichtigsten Vorkenntnisse für diese Art der Geldanlage zu erarbeiten. Je mehr Ahnung man selbst hat und je weniger man sich von seiner Gier nach Gewinnen leiten lässt, desto größer sind die Chancen, beim binäre Optionen-Handel auch tatsächlich eine Rendite zu erzielen.

Zum Erarbeiten der Vorkenntnisse gehört es dabei natürlich auch, sie die passenden Strategien für diese Anlageart anzusehen, denn je besser die Strategie mit dem eigenen Riecher ist, desto größer sind oft die Gewinnchancen bei dieser Art der Geldanlage. Die zwei wohl bekanntesten wie zugleich auch wichtigsten Strategien beim Handel mit binären Optionen sind dabei die Trendfolgestrategie und die Volatilitätsstrategie. Dazu komm die Absicherungsstrategie, die jedoch keine Handelsstrategie im eigentlichen Sinne darstellt, wie es die beiden genannten anderen Strategien sind.

Trendfolgestrategie beim Handel mit binären Optionen

Vor allem für Einsteiger in diesen Bereich eignet sich die Trendfolgestrategie. Sie gilt daher für Anfänger oftmals als Basis im binäre Optionen-Handel. Bei der Trendfolgestrategie geht es darum, sich nicht selbst eine Richtung zu überlegen, sondern dem Trend der Masse zu folgen. Das bedeutet: man setzt beim Handel mit binären Optionen mit der Trendfolgestrategie auf die Anlageentscheidungen der breiten Masse. Das bedeutet beispielsweise: setzt der Hauptanteil der Anleger auf einen Anstieg des US Dollar gegenüber dem Euro und dieser Trend hat sich als richtig erwiesen, dann folgt man diesem Trend und setzt ebenfalls auf den USD gegen den EUR.

Bei der Trendfolgestrategie geht es dabei um die Annahme, dass es der Wahrscheinlichkeit nach eher Erfolg bringen kann, dem Trend zu folgen, der sich als erfolgreich erwiesen hat, als sich mit seiner Anlage gegen den Trend zu stellen. Die gegensätzliche Annahme wäre, der Anlage folgt nicht dem Trend und damit nicht der Trendfolgestrategie und setzt auf eine Trendumkehr.

Dem Trend zu folgen, bedeutet natürlich auch, eine gute Chance haben, eine Option erfolgreich und damit mit Gewinn abschließen zu können. Aus diesem Grund ist die Trendfolgestrategie bei den binären Optionen auch so gut für Anfänger geeignet, weil sie natürlich – im besten Falle – die Gewinnchance steigert und das Verlustrisiko minimiert. Das Wichtigste ist dabei nur eines: rechtzeitig in einen Trend einzusteigen und diesen möglichst bereits zu erkennen, wenn er gerade entsteht. Denn: je früher man in einen neuen Trend einsteigt, desto länger kann man letztlich davon profitieren und Gewinne erzielen.

Dabei sind bei der Trendfolgestrategie beim Handel mit binären Optionen sowohl der Aufwärtstrend wie auch der Abwärtstrend meist gut sichtbar. Während bei einem Abwärtstrend tiefere Tiefs und tiefere Hochs aufeinanderfolgend feststellen lassen, sind dies beim Aufwärtstrend aufeinanderfolgende mehrere höhere Hochs sowie höhere Tiefs. Besonders schnell lassen sich Trends oft erkennen, in dem man sich selbst Trendlinien erstellt. Hierzu werden im Aufwärtstrend die verschiedenen Tiefpunkte und im Abwärtstrend die jeweiligen Hochpunkte miteinander verbunden. Diese Trendlinien können als Hilfe dienen, neue Trends auszumachen und dadurch so früh wie möglich in einen beginnenden Trend einzusteigen. Wodurch dann wieder die Aussicht, eine Option erfolgreich abzuschließen, natürlich umso größer sein kann.

Volatilitätsstrategie beim Handel mit binären Optionen

Nicht immer sind Trends auch eindeutig, weshalb der Handel mit binären Optionen durchaus auch diffiziler ist, als nur reinen Trends folgen zu können und damit dann ganz einfach Monat für Monat und Jahr für Jahr erfolgreich damit Gewinne erzielen zu können. Tiefer geht deshalb die Volatilitätsstrategie, welche die passende Strategie ist für Märkte, die starken Schwankungen unterworfen sind.

Gerade im Bereich der Rohstoffe wie auch bei Währungen und Aktien konnte man im Jahresverlauf 2013 sehr gut erkennen, dass es binnen kurzer Zeit zu starken Schwankungen kommen kann. Mit der Trendfolgestrategie war da mitunter nicht wirklich ein Blumentopf zu holen, dafür jedoch mit der richtig gesetzten Volatilitätsstrategie.

Dabei geht es darum, genau von den größeren Schwankungen der Kurse zu profitieren, anstatt dabei zu verlieren, wenn die Kursentwicklung beispielsweise nicht dem in der Trendfolgestrategie angedachten Trend folgt. Dabei spielt es bei der Volatilitätsstrategie keine Rolle, in welche Richtung die Reise bei der Kursentwicklung geht, sondern es geht vielmehr darum, darauf zu setzen, wann es zu einer größeren Kursbewegung kommen könnte. Dabei können solche Kursbewegungen größeren Ausmaßes in den unterschiedlichen Anlagebereichen stattfinden. Bei Währungen können dies beispielsweise kommende Entscheidungen der jeweiligen Notenbanken sein. Bei Rohstoffen kann dies ein plötzliches starkes Sinken oder ein starker Anstieg der Nachfrage sein, wenn zum Beispiel eine wichtige Notenbank ihre Goldreserven entweder erhöht oder verringert. Bei Aktien wiederum kann es zu starken Kursbewegungen kommen, wenn eine unerwartete Gewinnwarnung seitens eines Unternehmens ausgegeben wird oder der Gewinn eines Jahres überraschend höher ausfällt als vorab prognostiziert.

Dabei spielt es bei der Volatilitätsstrategie beim Handel mit binären keine Rolle, ob der Kurs stark fällt oder stark steigt, wichtig ist dabei nur, dass der Trader beim Setzen auf die Option eines stark schwankenden Kurses gesetzt hat. Er muss deshalb nicht die konkrete Voraussage treffen, in welche Richtung die Volatilität geht, sondern nur, dass es zu einer starken Schwankung kommt. Dabei wird die Volatilitätsstrategie umgesetzt, indem der Käufer sowohl eine Call-Option wie auch eine Put-Option setzt, und dies auf den gleichen Basiswert und dies mit der gleichen Laufzeit.

Natürlich erhöht das gleichzeitige Setzen von Call und Put beim Handel mit binären Optionen auch das Verlustrisiko. Ein solcher Verlust tritt bei der Volatilitätsstrategie jedoch nur dann ein, wenn die erwarteten starken Kursschwankungen ausbleiben sollten. Für Einsteiger ist diese Strategie, anders als die Trendfolgestrategie, eher wenige geeignet, da schon ein gutes Vorwissen nötig ist, um tatsächlich starke Kursschwankungen halbwegs verlässlich vorausahnen zu können – und dann auch genau auf die richtige Laufzeit der Optionen zu setzen. Dennoch ist die Volatilitätsstrategie die Strategie, die wie ihr Name schon sagt, am besten einsetzbar ist bei den Märkten, deren Kurse starken Schwankungen unterworfen sind, wie es bei Rohstoffen, bei Währungen und auch bei Aktien mitunter öfter der Fall sein kann und ist. Angewendet werden kann die Volatilitätsstrategie beim Handel mit binären Optionen jedoch nur beim One-Touch-Handel und dort auch nur im High-Yield-Modus.

Absicherungsstrategie beim Handel mit binären Optionen

Während die Volatilitätsstrategie und die Trendfolgestrategie wirkliche Strategien beim Handel mit binären Optionen sind, ist die Absicherungsstrategie keine wirkliche Strategie. Sie dient lediglich dazu, dass der Einsatz von binären Optionen dazu genutzt wird, um andere Positionen des Tradings kurzfristig abzusichern. Dies geht sowohl beim Handel mit Aktien wie auch bei Währungen. Mehr Worte möchten wir jedoch an dieser Stelle gar nicht über die Absicherungsstrategie verlieren, da sie nur ein Randgebiet des Handels mit binären Optionen ist, jedoch nicht als tatsächliche Handelsstrategie angesehen werden kann.

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* Rückzahlung wenn Option "aus dem Geld" verfällt. Trader erhalten diesen Anteil am Investitionsbetrag erstattet, obwohl sie die Option falsch bewertet haben. Warnung: Bitte bachten Sie, dass Handeln mit binären Optionen mit erheblichen Risikien für eingesetztes Kapital verbunden sein kann. Es ist nicht für jedermann geeignet. Stand: 24.10.2017
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